Allgemein

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Ton-Pflastersteine für den Aussen- und den Innenbereich

  • Etna hv wf
  • Hoevesteen hv wf
  • Tiffany hv wf
  • Kameleon hv wf
  • Barnsteen hv wf
  • Tiffany antiek wf

Sitzplatz Terrasse

Für Rino Cariglia – in Wald ZH.

Sitzbank als Terrassengestaltung gemauert mit EH Taiga WF durch Jost Blarer

Orbit Eschlikon

13 ART STATIONS

Orbit Fair

ORBIT 2021

Der Kulturweg Orbit wurde gemeinsam von der Gemeinde Eschlikon und widmertheodoridis entwickelt.

Oben auf dem Risperg entstand das Exponat von Almira Medaric.

Almira Medaric Risperg, look out point with beautiful view of the neighbouring municipality Bichelsee-Balterswil

Getrocknete Lehmziegel wurden schon sehr früh als Baustoff für Bauten eingesetzt und unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen erfunden und in der Architektur angewendet. So auch für die Sonnenpyramide in Teotihuacán in Mexiko. Um wetterbeständige Ziegel zu erhalten, wurde der Lehm gebrannt. Solche Tonziegel wurden ab 1898 auch in der Ziegelei Eschlikon mit Lehm aus den zwei Dorfweihern produziert. Almira Medaric greift diesen Hinweis auf und baut aus Ziegelsteinen und Mörtel eine quadratische Umfriedung. Die Form eines Quadrats versinnbildlicht die Erde, die Materie, seine vier Ecken deuten die Jahreszeiten an und mit seinen Begrenzungen ist das Quadrat der Inbegriff von Ordnung und Halt.

In ihrer Arbeit geht es Almira Medaric um die Verbindung von Objekt und Geometrie. Bilder und Skulpturen verschmelzen mit Elementen aus Grafik-, Mode- und Industriedesign. Abstrakte Systeme der Geometrie treffen so auf den menschlichen Körper, auf den Raum und die Architektur. 2017 gewann Almira Medaric den Adolf Dietrich-Förderpreis.

Almira Medaric (*1992) lebt und arbeitet in Yverdon-les-Bains und Frauenfeld. Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, FHNW HGK, Basel und Abschluss mit einem Master of Fine Arts. 2013 Bachelor of Fine Arts, ECAL, Ecole Cantonale d’Art et de Design, Lausanne. Almira Medaric ist seit 2020 Co-Leiterin der Programmgruppe Shed, Frauenfeld.

Weinkeller Ruf in Glattfelden

Weinkeller mit EH Taiga WF gemauert
Gewölbe
Gewölbe mit engen Platzverhältnissen
Weinkeller Ruf Glattfelden – Gemauert von Jost Blarer
Detail Mauernische

Allgemeine Bedingungen

Allgemeine Bedingungen:

* GRUNDPREIS AB 1 PALETTE:

Der Grundpreis pro Stück gilt bei Abnahme von mindestens einer Palette. Mengenrabatte auf Anfrage.
Durch Lagerung, Transport und Umlad können einzelne Steine im Palett beschädigt sein.
Die Toleranzgrenze für Ersatzansprüche liegt bei 5%.
Für Kleinmengen gilt ein Preiszuschlag der in der Neuverpackung und im Wegfallen von Bruch begründet ist.

ZUSCHLÄGE FÜR KLEINMENGEN UNTER 1 PALETTE:

Für Kleinmengen werden folgende Zuschläge verrechnet :
1 bis 99 Stk. -> 60Rp/Stk. / 100 bis 499 Stk. -> 40Rp/Stk. / ab 500 Stk. -> 20Rp/Stk.

PREISE:

Alle Preise exkl. 7.7% MwSt. ab Lager.
Sortiment und Preisänderungen vorbehalten.
Zahlungen 10 Tage 2% Skonto / 30 Tage rein netto
Detaillieferungen : Ab Lager Hagenbuch, Frachtkosten zu Lasten Besteller
Engros-Lieferungen ab Werk : Verlangen Sie eine objektbezogene Offerte !
Reklamationen : Innert 7 Tagen nach Erhalt der Waren.

Verarbeitung:

Wichtig! Beachten Sie unseren Verarbeitungshinweis für Holländersteine.

Sonderformate und Verblender:

Die Steine können auch als Verblender geliefert werden.
Dafür müssen wir sie jedoch schneiden lassen. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein objektbezogenes Angebot.
Mindestbestellmenge ab 10m2.

Farbe und Abbildungen:

Die Abbildungen können die Steine nicht farbgetreu wiedergeben. Auf Wunsch stellen wir Ihnen für die Auswahl Mustersteine zur Verfügung.
Besuchen Sie unsere Ausstellung in Hagenbuch. Gegen Voranmeldung beraten wir Sie gerne und zeigen Ihnen die verschieden Steinsorten – live.

Weinkeller in Oberwil

Wie bei den Römern, zu Zeiten Augusta Raurica…
Weinregal in antikem Style – Moderne im Kontrast zur antiken Erscheinung:

Weinregal gemauert mit Holländersteinen: EH Hermitage Antik WF
Referenz unseres Kunden: Bächler Bau GmbH, Boswil
Objekt: EFH Glarner in Oberwil AG


 
 

Klinker Steine

Klinker Steine haben im Gegensatz zu Holländersteinen eine glatte und fast glasige Oberfläche. Sie werden heisser gebrannt bei ca. 1’150°C. Schmilzt der Ton über der Sinterungsgrenze, so entstehen die glasig glatten Oberflächen. Durch das heisse Brennverfahren schliessen sich die Poren, deshalb können die Klinkersteine nicht wie Holländersteine Feuchtigkeit, Dampf oder Wasser aufnehmen und wieder abgeben.

Die Klinkersteine werden Strang gepresst und nicht wie die Holländersteine “Hand geformt”. Nach dem Pressen werden die Steine kurz getrocknet und im Tunnelofen gebrannt. Mit dem Strangpress Fertigungsprozess entstehen am Stein scharfe Kanten und Ecken.

Es gibt verschiedene Arten von Klinker Steinen, zum Beispiel gibt es Pflaster Klinker, mit denen – wie der Name schon sagt – Plätze oder Wege  gemacht werden. Diese sind im Gegensatz zu den Verblenderklinker Vollsteneine und haben eine spezielle Oberfläche, damit man auf ihnen nicht ausrutscht. Ihre Kanten sind gefast.
Dann gibt es Verblenderklinker, mit denen Sichtmauern vor einer anderen Mauer gemauert wird, so kann zwischen den beiden Wänden noch isoliert werden (Zweischalen Mauerwerk).
Klinkerriemchen werden als Fassadenverkleidung an bereits bestehende Mauern geklebt, damit es so aussieht, wie wenn die Wand gemauert wäre. Es gibt dann noch die Loch bzw. Schlitzklinker. Sie haben ein grösseres Format und nach dem extrudieren werden noch Löcher oder Schlitze heraus gestanzt. So kann Ton und Herstellungsenergie gespart werden und sie haben weniger Gewicht. Mit diesen Klinker mauert man Mauern von Häusern.

Technische/Chemische Eigenschaften

Holländerhandformsteine

Technische Eigenschaften

  • Format: Waalformat (WF) 209x101x50mm
  • Mass-Toleranz: T2 4x3x2mm
  • Erscheinungsform: Voller Handformstein mit Mörtelmulde
  • Normierte Druckfestigkeit: 60N/mm2
  • Verbundfestigkeit: 0.15 N/mm2 gemauert im Verband
  • Gehalt an aktiven löslichen Salzen: S2
  • Brandverhalten: A1
  • Wasseraufnahme: 10% m/md
  • Anfängliche Wasseraufnahme: Normal saugend: 1,5 – 4,0 kg/m²
  • Wasserdampfdurchlässigkeit: Sd-Wert µ 4-6
  • Brutto- Trockenrohdichte: 1650 kg/m³, D1 (10% ± 165 kg/ m³)
  • Netto- Trockenrohdichte: 1800 kg/m³, D1 (10% ± 180 kg/ m³)
  • Äquivalente Wärmeleitfähigkeit: 0,49 W/mK
  • Frostwiderstand: F2
  • Gewicht per Stück: ±1,9 kg
  • Anzahl pro m2: ±75 Stk.

Chemische Zusammensetzung

  • Natrium (NA2O)  0,003
  • Kalium (K2O) 0,002
  • Magnesium (MgO) 0,002
  • Sulfat (SO4) <0,020
  • Calcium -CaO (%m/md) 0,02
  • Gefährliche Substanzen: Keine
Regal

Weinregal WF

Regal
Weinregal gemauert mit Holländersteinen: EH Tiffany WF
Referenz unseres Kunden: Franco Bargähr

Farbiger Vormauermörtel VK

Wir liefern Ihnen eine Alternative zum “gewöhnlich grauen” Sichtmauermörtel. Mit diesem Mörtel können Sie Ihr Mauerwerk farblich akzentuieren.

Er ist Sackweise ab Lager für 25 Fr./Sack exkl. MwSt erhältlich.

Hydraulisch erhärtender, frostwiderstandsfähiger, zementärer Werktrockenmörtel M 5 / DIN EN 998-2, NM IIa / DIN V 18580

Bitte beachten Sie unseren Verarbeitungshinweis.

Eigenschaften

  • Frostbeständig
  • Für Innen und Aussen
  • Gute Flankenhaftung
  • Diffusionsoffen
  • Hand- und maschinenverarbeitbar
  • Leicht verarbeitbar durch Rundzuschläge
  • Körnung 0 – 2mm
  • Brandverhalten A1

 

Farbtöne

antrazit 82

beige-weiß 86

weiß 80

Hinweis: Farbabweichungen sind möglich. Die Verfügbarkeit der Farbtöne kann regional abweichen.

Erhältlich als Sackware zu 40kg. Dies ergibt ca. 26 Liter Mauermörtel.
Bei einer Fugenstärke von 20mm gemauert im Waalformat entsprechen 60kg Mörtel.

40kg = 26l = ca. 0.7m2  | 4,5-5l Wasser pro Sack

Das technische Datenblatt des Herstellers: Technisches Merkblatt
Das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers: Sicherheitsdatenblatt

Sichtmauermörtel Schwenk

Neu führen wir auch den Sichtmauermörtel von Schwenk am Lager. Mit den Farben grau und beigeweiss bietet er farbliche Alternativen.

Sackweise ab Lager für 16 Fr./Sack exkl. MwSt erhältlich.

Er lässt sich sehr gut verarbeiten und eignet sich hervorragend für stark saugende Steine. Bitte beachten Sie unseren Verarbeitungshinweis.

Eigenschaften

  • Sichtmauermörtel mit Rundkorn
  • Schlagregendicht für saugendes Mauerwerk
  • Zum Vermauern oder Verfugen
  • Körnung 0 – 2 mm
  • Druckfestigkeit ≥ 15 N/mm2
  • Einfärbung möglich
  • Ergiebigkeit: ca. 600 l/t, bzw. ca. 15 l/Sack

Erhältlich als Sackware zu 25kg. Dies ergibt ca. 15 Liter Mauermörtel.
Bei einer Fugenstärke von 10mm gemauert im Waalformat entsprechen 15 Liter Mörtel somit für zirka  0.4 Quadratmeter Mauerwerk.

25kg = 18l = ca. 0.8m2  |  

Das technische Datenblatt: Technisches Datenblatt Schwenk SM101/15
Das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers: Sicherheitsdatenblatt

Hochbeete für Gemüse- oder Kräutergarten

Diese Hochbeete wurden mit Holländersteinen im Läuferverband der Sorte Engels Exklusiv WF gemauert.

Unsere Sichtbacksteine eignen sich hervorragend zum mauern von Gemüsebeeten.
Die Farben der Steine sind erhältlich von weiss, gelb, rot, braun bis schwarz.

Werten Sie Ihren Gemüse- oder Kräutergarten auf.
Diese Beete bieten die bequeme Bewirtschaftung der Pflanzflächen ganz ohne mühseliges bücken.

Rückenschmerzen ade!

Die Anlage kann mit einem zeit gesteuerten Bewässerungssystem ausgerüstet werden.
Vorzugsweise mit einer Regenwassernutzung einer Platz- oder Dachfläche.
Optional, können Sie die Pflanzbehälter mit einem Glasaufsatz erweitern.
Ihr Garten verwandelt sich im Handumdrehen in ein Treibhaus!

Wir liefern Ihnen ein Gesamtpaket. Steine, Mörtel und Zubehör.

Querschnitt durch das Hochbeet

Wichtige Voraussetzungen für eine gute Ausführung sind:

  • Ausreichende Fundation
  • Sickerfähiger Untergrund
  • Wasserrückhaltung (unter Substratschicht)
  • Filtermatte/Noppenfolie
  • Achtung: In gewissen Gemeinden ist für ein Pflanzbeet eine Baubewilligung erforderlich.
    Klären Sie dies auf alle Fälle ab!

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung?
Gerne sind wir Ihnen mit unserem Fachwissen behilflich.

Referenzbeispiel eines Kunden in Amriswil TG.

Fotos: Devlet Yilchirim

Feuerstelle WF selbst gemacht

Gartenfeuerstelle selbst gemacht

81x81cm

Wir liefern Ihnen die Steine für Ihre DoIt – Feuerstelle.
Sie benötigen nur eine ebene Fläche im Grünen und einen Spaten.
Die Steine werden ohne Mörtel versetzt – das Regenwasser versickert.

Als Fundation genügt Sand oder feiner Kies bzw. Splitt.

Analge assortiert und zugeschnitten, schweizweit geliefert für 180Fr. exkl. MwSt.

Chamottemörtel Sakret

SAKRET Cheminémörtel

Den Feuerraum eines Cheminée oder Pizzaofens mauern Sie mit diesem speziellen Cheminée Mörtel. Dieser ist hitzebeständig und feuerfest bis 600 Grad Celsius.
Unsere Steine auch, daher benötigen Sie keine Schamotteplatten oder Spezialsteine für die Ausbildung des Feuerraums.

Unser Chamottemörtel ist Sackweise ab Lager für 33 Fr./Sack exkl. MwSt erhältlich.

Anwendung

  • Für Wand und Decke
  • Für innen und außen

Eignung

  • Zum Ausmauern und Reparieren von Kaminen, Kachelöfen, Herden und Grillplätzen.
  • Zum Versetzen von Kaminkanälen und feuerfesten Steinen und Platten
  • Baustoffklasse A 1, nicht brennbar

Eigenschaften

  • Feuerfest
  • Feuerfest bis 600 Grad
  • Handverarbeitbar
  • Körnung 0 – 1 mm
  • Grau, beachten Sie, dass sich die Farbe vom Sichtmauermörtel unterscheidet. (Gelbstich)

Erhältlich als Sackware zu 30kg. Dies ergibt ca. 20 Liter Mauermörtel.

30kg = 20l     | 5l Wasser pro Sack

Das technische Datenblatt des Herstellers: Technisches Datenblatt Cheminée Mörtel CHM
Das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers: Sicherheitsdatenblatt

Transport

Wir liefern in die ganze Schweiz. Da die Lieferkosten stark vom Gewicht und der Distanz abhängig sind, kalkulieren wir Ihnen den Transport zum Verwendungsort auftragsbezogen jedes mal neu. Fragen Sie uns an, wir offerieren die Spedition bis auf die Baustelle!

Rasenabschluss

Unsere Steine eignen sich hervorragend für den Abschluss der Rasenfläche. Für die Verwendung als Randstein sind Vollsteine ohne Pflastermulde besser geeignet. Gerne beraten wir Sie.

https://pin.it/snm3mr7erhyouf

Sie können als Rasenabschlussstein im Pflaster versetzt, oder wie hier abgebildet, ‘trocken’ verlegt werden. Rasenkantensteine erleichtern die Randpflege des Rasens. Schluss mit dem Kanten trimmen nach dem Schnitt.

Mähroboter können den Rasen besser bearbeiten wenn ein Rasenabschlussstein gesetzt ist.

Aussenmauer Gestaltung

Studenten der Technischen Universität Federico Santa María ( ValparaísoChile ) bauen frei gemauerte Ziegelwände in verschiedenen Anordnungen.

Diese Beispiele zeigen den Einsatz von Holländer- oder Klinkersteinen im Außenbereich z.B. als Stütz- oder Gartenmauern.
Eine gute Alternative zu den ‘langweiligen Betonmauern’ in der Aussenraumgestaltung.

Die Beispiele stammen von der platformaarquitectura.cl mit freundlicher Genehmigung von der Architektin  Veronica Arcos.

Studenten beim mauern

Studentinnen beim mauern

Modellfoto des Versuchsaufbau

Modellfoto des Versuchsaufbau

Aussenmauer – frei gemauert

Gartenmauer löst sich auf…

Algorithmische Anordnung

Sichtmauermörtel Sakret

Wir liefern Ihnen den passenden Sichtmauermörtel.

Er ist Sackweise ab Lager für 23 Fr./Sack exkl. MwSt erhältlich.

Gemäss unserem Verarbeitungshinweis empfehlen wir Ihnen den Sakret P Sichtmauermörtel 0-3.
Er lässt sich sehr gut verarbeiten und eignet sich hervorragend für stark saugende Steine.

Eigenschaften

  • Frostbeständig
  • Gute Flankenhaftung
  • Diffusionsoffen
  • Verringerte Aufnahme von Wasser
  • Geringe Neigung zu Ausblühungen
  • Handverarbeitbar
  • Kein Nachfugen nötig
  • Hand- und maschinenverarbeitbar
  • Leicht verarbeitbar durch Rundzuschläge
  • Körnung 0 – 3 mm Rundsand
  • Farbe: Grau

Erhältlich als Sackware zu 40kg. Dies ergibt ca. 26 Liter Mauermörtel.
Bei einer Fugenstärke von 20mm gemauert im Waalformat entsprechen 60kg Mörtel zirka einem Quadratmeter Mauerwerk.

40kg = 26l = ca. 1.3m2  | 6l Wasser pro Sack

Das technische Datenblatt des Herstellers: Technisches Datenblatt Sakret P
Das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers: Sicherheitsdatenblatt

Pflanzbehälter

Holländersteine eignen sich hervorragend zum mauern von Pflanzbehälter. Pflanzenbehälter werden als Gestaltungselemente in der Landschaftsarchitektur eingesetzt. Auf Terrassen oder Platzflächen wo kein Nährboden für Pflanzen vorhanden ist, können mit Pflanzentrögen vegetative Elemente hergestellt werden. Die Erstellung von Hochbeeten erleichtert das Arbeiten im Gemüsegarten.

Folgend Beispiele gemauerter Pflanz-Vasen aus unserer Werkstatt:

Pflanzenvase
Pflanztrog in antikem Stil
Vase mit Holländersteinen
gemauerte Pflanzenvase
Pflanzentrog liegend gemauert
liegende Vase gemauert
Gewürzbeet und Hauszugang gemauert mit Peelparel WF

Katalanisches Gewölbe

Technik: Das katalanische Gewölbe – Ein Konstruktionsprinzip mit Geschichte und Zukunft

Belastungsprobe

Die Technik des Ziegelgewölbes wurde bereits von den Römern eingesetzt und über die Gotik bis ins 20. Jahrhundert kontinuierlich weiterentwickelt. Insbesondere die ka­talanische Gewölbetechnik ermöglichte den Bau einiger spektakulärer Werke von Baumeistern wie Antoni Gaudí oder Rafael Guastavino und wurde bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts für verschiedenste Anwendungen eingesetzt, ehe sie von neuen Bauformen und modernen Baustoffen wie Beton und Stahl aus dem Bauschaffen verdrängt wurde.

Versuchsaufbau

Heute zeichnet sich wieder ein wachsendes Interesse an dieser Technik für zeitgenössische Architekturaufgaben ab, das durch neue Anwendungen in Praxis und Forschung in Erscheinung tritt. Die Technik ist tragstrukturell sehr effizient, basiert auf natürlichen Materialien und kann ohne Verwendung aufwändiger Schalungskonstruktionen umgesetzt werden.

Versuchsaufbau

Diese Eigenschaften in Kombination mit der geometrischen Flexibilität des Bausystems bieten großes Potenzial für Schalenbauten, die bisher fast ausschließlich unter Verwendung von Beton und Stahl realisiert werden konnten. Die ­katalanische Gewölbetechnik ist in vielerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung gewöhn­licher Ziegelgewölbe aus römischer Zeit.  Eine Neuerung war damals, dass Ziegel nicht wie üblich hochkant gestellt, sondern flach in meist drei Schichten verbaut wurden. Durch diesen sukzessiven ­Aufbau leichter Ziegelschichten und dem Einsatz von schnell härtendem Gipsmörtel konnte die erste Schicht meist ohne den Gebrauch von Lehrgerüsten erstellt werden.(Philippe Block, Matthias Rippmann)

Katalanisches Gewölbe mit Öffnung

Quelle Detail 5/2013 © Klemen Breitfuss

 

Zweischalen Mauerwerk

  1. Innenschale
  2. Wärmedämmung
  3. Mauerfussprofil
  4. PE Folie
  5. Luftzwischenraum hinter Lüftung
  6. Sichtmauerwerk mit Lüftungsschlitzen

Konstruktionsprinzip

Als Zweischalenmauerwerk werden Aussenwandkonstruktionen bezeichnet, die aus zwei Mauerschalen und einer wärmedämmenden Zwischenschicht be­stehen .Jede der drei Schichten übernimmt einen ganz spezifischen Teil der Anforderungen, die an eine Aussenwand gestellt werden. Im koordinierten Zu­sammenwirken ergibt sich die Summe der guten Eigenschaften des Backstein ­ Zweischalenmauerwerks.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich ausschliesslich auf das Zweischa­lenmauerwerk schweizerischer Art mit einer wärmedämmenden Zwischen­schicht. Für die bautechnische Realisierung dieses Kon­struktionsprinzips gibt es aber nicht nur eine einzige Lösung. Je nach Region und Auffassung der beteiligten Fachleute er­geben sich Unterschiede bei der Detail­ausbildung und in der Wahl der zur Ver­wendung gelangenden Materialien. Es ist Sache des planenden Teams (Archi­tekt , Bauingenieur und Unternehmer), die für ein bestimmtes Objekt geeignete Konstruktion zu erarbeiten. Es ist von grossem Vorteil, wenn die konstruktiven Probleme von Anfang an von allen Beteiligten gemeinsam bearbeitet werden.

Innenschale

Der innernen Backsteinschale sind in erster Linie die Tragfunktionen zugeord­net. Die Konstruktion wird daher weitge­hend durch die Erfordernisse des statischen Gesamtkonzeptes des Gebäudes bestimmt. Die Hauptbelastungenerge­ben sich durch das Dach, die Decken und das Eigengewicht der Wand. Ent­sprechend den Lasten und dem stati­schen System ergeben sich die Mauer­dicken und die Mauerwerksqualität ge­mäss der Mauerwerksnorm SIA 177. In der Regel genügen Einsteinmauerwerke in BN- oder BH-Qualität mit Zementmör­tel gemauert. Die innere Tragkonstruk­tion ist durch die äussere Schale vor Witterungseinflüssen geschützt und ist nur geringen Temperaturdifferenzen ausgesetzt.
Die innere Schale ist aber ausserdem massgebend an der Erzielung und Erhal­tung des behaglichen und ausgegliche­nen Wohnklimas beteiligt , das Backsteinkonstruktionen auszeichnet. Ne­ben der guten Dämmfähigkeit gegen Schall sind dafür vor allem die grosse Wärmeträgheit und Wärmespeicherfähigkeit sowie die für den Wasserhaushalt massgebende Kapillarität des ge­brannten Tonmaterials von grosser Bedeutung. Es empfiehlt sich deshalb, die  innere  Schale  in  einer  Dicke von 15 cm oder mehr auszuführen (Mindest­dicke für tragendes Mauerwerk 12 cm).

Wärmedämmschicht

Die Zwischenschicht hat den Hauptteil der Wärmedämmung zu übernehmen. Als Dämmaterial werden standfeste Platten verwendet; es haben sich so­wohl Mineralfaserplatten (Glasfasern oder Steinwolle) wie auch Schaumstoff­ platten bewährt. Die Dämmschicht muss lückenlos durchgehend und un­verschieblich zwischen den Mauerscha­len befestigt werden. Weiche Platten können zwischen den Schalen einge­klemmt und lediglich mit den Ankern gehalten werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Wärmedämmschicht an der inneren Schale aufzuziehen und zu fixie­ren. So lässt sich viel zuverlässiger kon­trollieren, ob die Dämmung tatsächlich lückenlos angebracht ist.
Insbesondere bei harten Platten und bei Aussenschalen in Sichtmauerwerk emp­fiehlt es sich, zwischen der äusseren Schale und der Dämmschicht einen Toleranzraum von 1 bis 2 cm einzupla­nen. Dies einerseits zum Ausgleich allfäl­liger Massdifferenzen und um das Ver­setzen der Steine zu erleichtern. Ander­seits kann damit bei Wasserinfiltration die Feuchtigkeitsaufnahme der Dämm­schicht weitgehend vermieden werden.

Aussenschale

Die äussere Mauerschale dient in erster Linie als Schutzschicht gegen die Witte­rungseinflüsse und liefert einen Beitrag zur Erhöhung der Wärmespeicherfähig­keit. Sie hat dem Schlagregen sowie dem Winddruck und Sog zu widerste­hen. Die statische Belastung ist im Gegensatz zur inneren Schale in der Regel unbedeutend. Die Wand muss vor allem ihr eigenes Gewicht tragen, in Einzelfällen eventuell auch Vordächer, Balkone oder Brüstungen . Trotzdem muss die äussere Schale des Zweischalenmauerwerks mit grosser Sorgfalt und unter Beachtung von einigen wichtigen bautechnischen Grundsätzen konstruiert und an der inneren Tragkonstruktion verankert werden. Die Ursache liegt bei der hohen Beanspruchung durch die Witterungseinflüsse und die Tempera­ turunterschiede. Es empfiehlt sich auf­grund langjähriger Erfahrung, die Dicke der Aussenschale mit mindestens 12 bis 15 cm zu wählen und mit Zementmörtel zu vermauern. Jedenfalls ist gemäss Norm SIA  177  eine  Mindestdicke  von 12 cm vorgeschrieben.

Temperatur-Beanspruchung

Die äussere Schale ist den klimabeding­ten Temperaturunterschieden in bedeu­tendem Mass ausgesetzt. Einerseits sind dies die langzeitlichen Schwankun­gen der Aussentemperatur zwischen Sommer und Winter. Anderseits können aber Temperaturdifferenzen auch kurz­fristig oder plötzlich auftreten, z. B. durch die Schwankungen zwischen Tag und Nacht oder bei Abkühlung einer sonnen­erwärmten Wand durch kaltes Regen­wasser.

Temperaturdifferenzen

Für die Beurteilung des Temperaturver­haltens einer Aussenschale muss mit folgenden Temperaturdifferenzen der mittleren Temperatur einer Wandpartie gerechnet werden :
Differenzen im Tagesablauf:

  • sehr helle Wände: 15 bis 20 K
  • dunklere Wände: 20 bis 25 K

Differenzen zwischen den Jahreszeiten:

  • sehr helle Wände: – 20 °C bis + 30 °C = 50 K
  • dunklere Wände: – 20 °C bis + 40 °C = 60 K

Ausgehend von ca. 10 °C als Grundtem­peratur muss also für die Berechnung der maximalen Längenänderungen min­ destens eine Temperaturdifferenz von ± 30  K  eingesetzt  werden.  Die  in der Norm SIA 160 festgehaltenen Tempera­turdifferenzen (+ 20 , – 10°C) genügen für die äussere Schale eines Zweischa­lenmauerwerks nicht, da diese den Schwankungen der Aussentemperatur stärker ausgesetzt ist als das Gesamt­bauwerk.

Die Temperaturdifferenzen zwischen Aussenseite und Innenseite der Schale können bis zu 15 K betragen.

Wärmedehnung des Mauerwerks

Das Backsteinmauerwerk gehört zu den Baukonstruktionen mit der geringsten Wärmedehnung.

Trotzdem müssen die Längenänderun­gen der Aussenschale bei der Planung berücksichtigt werden. Eine 10m lange Wand dehnt sich bei angenommenen Temperaturdifferenzen von +30 K zwar nur um +1,5 mm. Wenn die Wand diese Bewegungen aber nicht weitgehend zwängungsfrei ausführen kann, können Rissbildungen auftreten.

Die folgenden Voraussetzungen für eine ausreichende Bewegungsfreiheit in Wandebene der Aussenschale sind not­wendig :

  • Sorgfältiges Vermeiden von Kraftbrücken zwischen Tragkonstruktion und Aussenschale (z. B. Mörtel, Dachspar­ren, Fenster )
  • Richtig angeordnete, zweckmässige Zweischalen-Anker
  • Angemessene Anordnung von Deh­nungsfugen (Bewegungsfugen, Blind­fugen)

Dehnungsfugen

Die Unterteilung oder Trennung der Aus­senschale in Dilatations- Abschnitte be­dingt die Anordnung von Dehnungsfu­gen. In der Praxis ist es allerdings oft schwierig, eine sinnvolle Fugeneintei­lung festzulegen . Einerseits gilt es, Riss­bildungen mit möglichst grosser Sicher­heit auszuschliessen. Anderseits wird man aber aus architektonischen und ästhetischen Gründen sowie in Berücksichtigung der Kosten und des Gebäu­deunterhalts danach trachten, die Fugen auf ein Minimum zu beschränken . In diesem Zusammenhang müssen auch die Möglichkeiten der Lagerfugenarmie­rung in Betracht gezogen werden, welche wesentlich zur Vermeidung von Rissbildungen beitragen können. Als Grundprinzip gilt, dass Bewegungs­fugen dort angeordnet werden sollen, wo das Mauerwerk reissen würde, wenn keine Fugen vorhanden wären. Ein«wahrscheinliches Rissbild» ist aber nicht immer leicht zu erkennen, hängt es doch von sehr vielen Gegebenheiten und Einflüssen ab. Insbesondere die fol­genden Faktoren können von Bedeu­tung sein:

  • Länge und Höhe der Wand
  • Grösse und Geometrie der Wandfläche
  • Lage und Grösse der Öffnungen
  • Dicke der Aussenschale
  • Auflagerung der Wand
  • unterschiedliche Belastung der Wand (tragend/nichttragend)
  • Intensität der Sonnenbestrahlung
  • Farbton der Fassadenoberfläche
  • Grösse des Dachvorsprunges
  • klimatische Verhältnisse
  • geographische Orientierung

Die hauptsächlichsten konstruktiven Gegebenheiten, welche bei der Anordnung der Dehnungsfugen berücksichtigt werden müssen sind die folgenden:

längere, zusammenhängende Mauerscheiben: bei den gebräuchlichsten Schalendicken von 12-15 cm werden meistens die Hauptecken eines Gebäudes getrennt und lange Fassadenflächen in Abschnitte von ca. 8-12 m unterteilt. Dabei gilt der kleinere Wert für dünnere, niedrigere und durch äussere Einflüsse stark belastete Wände, der grössere für dickere, höhere und besser geschützte Wände. unter Berücksichtigung aller ins Gewicht fallenden Faktoren müssen die Planer entscheiden, ob diese Fugenabstände überschritten werden dürfen oder noch eingeschränkt werden müssen. Wenn die überlegungen des Ingenieurs zu einer Eckausbildung ohne Trennung führen, dann muss einwandfrei im Eckverband gemauert werden ausserdem dürfen in diesem Fall keine Anker in der Nähe der Wand (Abstand mindestens 1 m) angeordnet werden. es empfiehlt sich auch, mindestens in jede 4. Lagerfuge einen Eckbügel einzulegen.

Trennung gegenüber Tragkonstruktion: überall dort, wo die äussere Schale gegen tragende Bauteile stösst, ist eine einwandfreie Trennung notwendig.

Balkone: sowohl bei der vollkommenen Trennung der Balkone von der inneren Tragkonstruktion, wie auch bei  auskragenden Lösungen (eventuell mit handelsüblichen, wärmegedämmten Kragarmplattenanschlüssen) ist es in der Regel notwendig, die auf den Balkonplatten auf gelagerten Wandpartien von den ausserhalb der Balkone durchlaufenden zu trennen.

Tragende Teile der Aussenschale: wenn die Aussenschale belastet wird (zum Beispiel durch getrennte Balkone oder vor Dächer), Ist es meistens notwendig, diese tragenden Partien von den nicht tragenden zu trennen.

Tür-und Fensteröffnungen, Dachanschluss: Anschlusskonstruktionen, Isolationsanschlüsse und Abdeckungen müssen so ausgebildet werden, dass kein Widerstand gegen die Temperaturverformung der äusseren Schale entstehen kann.

Verschiedene Materialien innerhalb der Aussenschale: werden ausnahmsweise verschiedene Materialien kombiniert (zum Beispiel Betonstürze oder Betonriegel), kann es sinnvoll sein, Blindfugen anzuordnen, um allfällige Rissbildungen infolge unterschiedlichen Temperaturverhaltens Rechnung zu tragen. Wenn bei verputzte Mauerwerk auf entsprechende Blindfugen verzichtet wird, muss eine  Putzalarmierung eingelegt werden.

Dehnungsfugen funktionieren auf die Dauer nur einwandfrei, wenn die Ausbildung mit einem bewährten System und durch sorgfältige Bauausführung erfolgt. Die Fugenbreite in Abhängigkeit vom gewählten Dichtungsmaterial muss die errechneten Längenänderungen infolge Temperaturdehnung aufnehmen können, bei Ecken in beiden Richtungen. Ausserdem müssen die beiden Wandteile vollständig voneinander getrennt sein durch ein geeignetes, weiches Füllmaterial. je nach Fugensystem hat sich eine Fugenbreite von 10-30 mm bewährt.

Die folgenden Fugensysteme sind gebräuchlich:

  • Dauerelastische Dichtungsmassen
  • elastische Profildichtungen

Verankerung

Die äussere Schale muss zur Gewährleistung der Standsicherheit (Stabilität) mit der Tragkonstruktion verbunden werden. Da der Verbund zwischen den beiden Mauerschalen aus Gründen der Wärmedämmung (Wärmebrücken) und der Bewegungsfreiheit der Aussenschale in Wandebene (Temperaturdehnung) aber grundsätzlich unerwünscht ist, darf die Verankerung nur durch spezielle und richtig angeordnete 2 Schalenanker erfolgen. Alle übrigen Kontakte, zum Beispiel verursacht durch Mörtelbrücken,  Sparren durch Führungen oder Fensterrahmen, sind sorgfältig zu vermeiden. selbstverständlich muss für die möglichst schwingungsfreie Verankerung der Aussenschale auch eine ausreichende Stabilität der inneren  Tragkonstruktion vorausgesetzt werden. Insbesondere in horizontaler Richtung ist die Ausschweifung durch Querwände oder Stahlbetonkonstruktionen sicherzustellen (zum Beispiel bei Giebel Wänden). Die beiden Mauerwerksschalen dazu in der Regel allein nicht in der Lage.

Ankertypen

Verschiedene Anker sind gebräuchlich und haben sich in der Praxis bewährt. Es ist in der Regel Aufgabe des projektierten Ingenieurs, den geeigneten Typ und die Anordnung am Bauwerk zu bestimmen. die Wahl des Ankers und der Einbauart hängen wesentlich mit dem Bauvorgang zusammen. Entsprechende Hinweise sind im Kapitel Ausführung auf der Baustelle zusammengefasst. Bei allen Fabrikate sind Typen lieferbar, welche beidseitig in die Lagerfugen eingelegt werden können. Voraussetzung für die angegebenen Verankerungskräfte ist das ein Mörtel mit einer Mörtelqualität entsprechend dem Zementmörtel gemäss Norm  SIA 177.Es sind aber auch Ankertypen vorhanden, welche in die Schalung eingelegt und ein betoniert, oder solche, die im Mauerwerk oder Beton eingedübelt werden können.

Da die Anker zwischen den beiden Schalen nicht vollkommen vor Korrosionseinflüssen geschützt sind, werden sie ausschliesslich aus nicht rostendem Stahl fabriziert. Gängige Typen sind Spiralanker, J  Bügel, Z Bügel,  Federanker.

Anordnung der Anker

Die Ankerverbindungen müssen senkrecht zur Mauerebene Zug-und Druckkräfte übertragen können. Dabei müssen sie aber dem durch die Temperaturänderungen sowie durch Schwinden und Kriechen bedingten, allseitigen Bewegungen der Schalen parallel zur Mauerebene folgen. Die Aussenschale soll sich dehnen und zusammenziehen können, ohne dass dabei zweckgebunden entstehen oder die Anker überbeansprucht werden. am gebräuchlichsten ist die Anordnung der Anker ihr in horizontalen Reihen, in der Regel pro Geschoss in die 1. oder 2. Lagerfuge unterhalb der Decken oder Deckenhöhe. entweder werden die Anker hingegen überlegende Lagerfugen eingelegt und einige mehr tut, meist in die 1. oder 2. Lagerfuge unterhalb der decken, oder die Anker werden in den Betondecken verankert durch Einlegen in die Schalung und Einbetonieren oder Bohren und Fixieren mit einem geeigneten Verankerungssystem. auch wenn die Aussenschale erst nachträglich hochgezogen wird, kann die Befestigung Befestigung gewisser Ankertypen an der inneren Tragkonstruktion nachträglich mit Bohren und Verankerung erfolgen. neben der geschossweissen Anordnung der Ankerreihen ist auch eine mehr flächenartige Verankerungsart möglich. Wird die oberste Decke eines Gebäudes mithilfe von Gleitlager horizontal verschiedentlich gelagert, ist die Befestigung der Anker in der decken Stirne nicht zu empfehlen. Die direkte übertragung der Bewegungen der Betondecke könnten zu unerwünschten Beanspruchungen der Aussenschale. Die Dimensionierung der Verankerung, also die Bestimmung der erforderlichen Ankerabstände, wird durch die Windbelastung der Wand und die Tragkraft des gewählten   Ankertyps bestimmt. Berechnungsgrundlagen lassen erkennen, dass bei der erwähnten Verankerung mit einer Ankerleihe pro Geschoss, also im Wohnungsbau rot ca. 2.70 m die Sicherheit gegen Rissbildung infolge Windbelastung im obersten Stockwerk nur ca. 2 beträgt.Diese Sicherheit muss als knapp beurteilt werden, sodass es sich empfiehlt, vor allem bei höheren Gebäuden mindestens Bereich des obersten Stockwerks zusätzliche Anker oder Ankerreihen anzuordnen. auch neben grösseren Tür-oder Fensteröffnungen und bei schmalen Wandpfeilern sind zur Lastaufnahme und oder zur Sicherung der Stabilität in der Regel zusätzliche Anker notwendig, so wie auch am Rand von Dilatationsabschnitten neben den Fugen.

Armierung

Armierungseinlagen zur Vergrösserung der Tragfähigkeit und oder zur Aufnahme von Zwäng Spannungen können sowohl für die Innenschale als Teil der Tragkonstruktion auch für die Aussenschale zweckmässig sein. Insbesondere bei den Aussenschale, welche durch Temperatur-und Windbeanspruchung belastet sind, kann die riss Sicherheit in vielen Fällen durch die Einlage einer Lagerfugenarmierung oder vertikalen Armierung sichergestellt oder vergrössert werden.

Lagerfugenalarmierung

Die Lagerfugenarmierung der Aussenschale von 2 Schalenmauerwerk geschieht in 1. Linie mit den folgenden Zielsetzungen:

  • Verstärkung der Gurt Streifen im Bereich der Ankerreihe zur Verteilung der Ankerkräfte
  • Aufnahme der Zwängungs Kräfte bei längeren nicht die dilatierten Wänden
  • Zusammenhalt von Mauerwerksscheiben bei grösseren Öffnungen oder Absätzen, insbesondere unter Fenstern und über Türen
  • unter dicken Lagern oder im Bereich von Betonbrüstungen oder Riegeln
  • Verstärkung von durchgemauerten Ecken

Die Sanierung der Lagerfugen erfolgt meist nach konstruktiven Gesichtspunkten und aufgrund der Erfahrung. Es gibt aber auch verschiedene Fälle, bei welchen eine rechnerische Erfassung möglich und sinnvoll ist.

Auszug aus  der Broschüre: Backsteinmauerwerk schweizerische Ziegelindustrie Oktober 1989

Backsteine

Sammelbegriff für alle Bausteine aus gebranntem Ton. (Backsteine, Sichtbacksteine, Vollsteine, Ziegelsteine, Ziegel, Clay Brick, Klinkersteine, Verblender, Verblenderklinker, Vormauersteine).

Sichtbacksteine:

Speziell hergestellte Steine für sichtbares Mauerwerk, Farben gemäss Muster der Lieferwerke.

Weinkeller in Rieden

Dieser Weinkeller besticht durch seine Funktionalität und Eleganz.

Kundenreferenz in Rieden

Gemauert mit Veldbrand exterieur WF

Entwurf und Ausführungsplanung: 1a Architekten GmbH, Hagenbuch
Unternehmer: Artbau Blarer GmbH, Jost Blarer Lachen SZ

Holländische Steinmasse und Toleranzen

Holländische Formate

Holländer Handformsteine sind nicht “formgenau”. Diese Eigenschaft verleiht dem Mauerwerk seinen ganz eigenen Charakter. Eine sorgfältige Verarbeitung mit vorausschauender Sortierung der Steine, hinsichtlich Form und Farbe, ist beim Mauern unerlässlich und Sache des verarbeitenden Unternehmers.

[mm] [Stk. /m2] [kg /Stk.]
WF 209/101/50 ≅76 ≅1.9
WDF 214/103/66 ≅64 ≅2.5

Die Masstoleranz kann je nach Fabrikationswerk und Steinsorte erheblich vom Nennmass abweichen. Gerne stellen wir Ihnen für die genaue Evaluation einen Musterstein  zur Verfügung.

Einige Sorten werden mit Pflastermulde produziert, was Einfluss auf das Gewicht und die Verarbeitbarkeit des Steines hat.

Am gängisten ist das Waalformat WF. Am Lager führen wir grundsätzlich nur dieses Format. Das holländische Waaldickformat können wir Ihnen auf Anfrage, palettweise direkt ab Werk liefern.

Die Steine können wir auch als Riemchen oder Verblender liefern. Riemchen sind auf ca. 20mm geschnitten. Verblender auf ca. 50mm. Beachten Sie, dass wir diese erst schneiden lassen müssen. Dies hat Einfluss auf die Lieferfrist.

Wir liefern die Steine auf Paletten.
Ganze Paletten haben die Abmasse 1.20×0.85×1.05m und wiegen ca. 1.4to.!